Weiterbildung als Eltern – #LernenFamilie-Blogparade

Fortbildung - Quelle: Julien Christ / pixelio.de

Wenn die Mutter der Vater aller Eltern-Blogs zur Blogparade aufruft, möchte ich mich nicht lange bitten lassen. Daddylicious.de und die Internationale Hochschule Bad Honnef/Bonn (IUBH) haben die etwas provokante Frage „Bedeutet Eltern zu sein zwangsläufig intellektuellen Stillstand im Beruf?“ in den Raum gestellt und ich möchte in diesem Beitrag meine Erfahrungen und Gedanken dazu mit Euch teilen.

Nicht nur da diese Blogparade in Zusammenarbeit mit der IUBH stattfindet, die ein umfangreiches Angebot an Kursen für ein Fernstudium anbietet, auch sonst denkt man beim Thema Weiterbildung in erster Linie an ein Studium oder fachspezifische Lehrgänge. Dies stellt ohne Frage die Königsdisziplin für Eltern in Sachen Weiterbildung dar. Denn sie sind sehr zeitaufwändig und bedürfen auch einer Menge Selbstmotivation und Selbstdisziplin, die so manchen kinderlosen schon vor eine große Herausforderung stellen. Mit Kindern ist dies alleine eigentlich nicht zu schaffen. Wer sich diesen Schritt wagt, braucht jemanden, der einem die nötigen Freiräume verschafft. Dies kann zum einen der Partner sein, aber natürlich auch Verwandte oder Freunde. Denen sollte aber von Anfang an klar sein, auf was sie sich einlassen. So ein Fernstudium absolviert man nicht in einem halben Jahr. Hier ist teilweise Unterstützung über mehrere Jahre gefragt. Was natürlich mit Einschränkungen auf Seiten der Unterstützer verbunden ist.

Aber ich möchte mich gar nicht so sehr auf diese offensichtlichen Formen der Weiterbildung konzentrieren. Denn auch wenn man sich nicht gerade dazu entschließt ein Studium zu beginnen, ist bei vielen Weiterbildung im Beruf immer ein Thema. Ich als IT-ler kenne das nur zu gut. Mal ein halbes Jahr nicht verfolgt was auf dem Markt so passiert und schon hat man den Anschluss verpasst. Deshalb möchte ich Euch einen kleinen Einblick geben, wie ich mich weiterbilde ohne weniger Zeit für meiner Familie zu haben.

Leider habe ich nicht, wie viele andere auch, den Luxus direkt um die Ecke zu arbeiten, sondern pendel wie gefühlt halb NRW morgens wie abends je eine Stunde zur Arbeit oder nach Hause. Das ist, da ich jetzt Vater bin, noch ärgerlicher, denn natürlich würde ich diese Zeit lieber mit meiner Familie verbringen als auf der Autobahn. Denn nicht nur als Bahnfahrer, auch im Auto kann man diese Zeit für die Weiterbildung nutzen und das ohne den Straßenverkehr zu gefährden. Im Laufe des Jahres habe ich meine Liebe zum Podcast entdeckt. Für viele sicher schon ein alter Hut, ich bin allerdings erst jetzt auf diesen Zug aufgesprungen. Das Angebot ist riesig und so sollte fast jeder etwas für sein Interessengebiet finden. Sei es die neuesten Infos von Apple, Microsoft und Co. oder ein Englischkurs. Als iPhone-User nutze ich die Standard Podcast App und die Angebote aus dem App-Store. Dank Abo-Funktion bekomme ich immer mit, wenn es neue Folgen gibt und kann sie dann direkt auf mein iPhone runter laden lassen. Somit kann ich die Inhalte offline anhören und schone meinen Datentarif.

Eine weitere Funktion, die auch ab und zu mal nutze ist die Vorlesefunktion meines Handys (bei iOS zu finden unter Einstellungen – Allgemein – Bedienungshilfen – Sprachausgabe – Bildschirminhalt sprechen). Einmal aktiviert kann ich mir einen interessanten Artikel mit einer einfachen Wischbewegung mit zwei Fingern von oben nach unten vorlesen lassen. Je nach Text und Layout der Webseite funktioniert das mal besser mal schlechter. Manchmal ist es hilfreich, wenn man den Reader-Modus in Safari aktiviert, da so einige Elemente der Webseite ausgeblendet und somit auch nicht vorgelesen werden. So brauche ich mich nach Feierabend nicht noch einmal hinsetzen.

Bilde ich mich spezifisch für meine Position weiter, so tue ich dies natürlich in den Freiräumen während meiner Arbeitszeit. Denn dies kommt natürlich nicht nur mir, sondern auch meinem Arbeitgeber zu Gute und ist somit sicher kein Bestandteil meiner Freizeit. Dank WebEx und Co. kann man an Herstellerveranstaltungen bequem von seinem Arbeitsplatz via Internet teilnehmen. Und ist doch mal eine Druckbetankung in einem Schulungszentrum nötig, so habe ich die komfortable Situation mit Köln und Düsseldorf direkt vor der Nase, meist einen Schulungsanbieter in der Nähe zu finden, so dass ich Abends zu Hause seien kann.

Ich hoffe die Einblicke, wie ich mich weiterbilde waren interessant. Ich freue mich auf weiter Beiträge zu dieser Blogparade.

Euer Netzvater

Bildquelle: Julien Christ  / pixelio.de

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One response to “Weiterbildung als Eltern – #LernenFamilie-Blogparade”

  1. andreasclevert says :

    Stehen lassen. Die Mutter aller Vaterblogs. Ist doch gut. ..😈

    Gefällt mir

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